Stationär betreutes Wohnen

Gebaeude_im_Schnee_DRK-Autismushof_Ochtrup

Zimmer_Bewohner_DRK-Autismushof_Ochtrup

Huehner_DRK-Autismushof_Ochtrup

Der DRK Autismushof bietet 14 erwachsenen autistisch behinderten Menschen einen Raum zum Leben, Wohnen und Arbeiten. Der Autismushof ist eine spezialisierte Schwerpunkteinrichtung im Sinne des § 54 SGB XII, der die Wiedereingliederung von Menschen mit frühkindlichem Autismus  im westlichen  Einzugsgebiet des Landschaftsverbandes Westfalen –Lippe (LWL) unterstützt.

Die Bewohner sind in zwei Gruppen mit jeweils 7 Personen zusammen gefasst. Jede Gruppe verfügt über einen Gruppenraum. Hier werden die Mahlzeiten eingenommen, kleine Spielrunden veranstaltet oder einfach nur entspannt. Die Gruppenräume sind durch eine gemeinsame Küche miteinander verbunden. Hier werden das Frühstück und das Abendessen sowie der Nachmittagskaffee zubereitet, das Mittagessen wird extern gekocht und angeliefert. Jeder Bewohner hat ein eigenes ca. 25 m²  großes Zimmer  mit einem Dusch -Bad und Toilette. Die Zimmer sind den individuellen Bedürfnissen der Bewohner farblich und in der Ausstattung angepasst. So wurden einige Bewohnerzimmer recht wohnlich, andere Zimmer wiederum bewusst Reiz arm gestaltet. Jede Gruppe verfügt über einen Gruppenraum. Hier werden die Mahlzeiten eingenommen, kleine Spielrunden veranstaltet oder einfach nur entspannt.

Des Weiteren steht im Haus zur Therapie und Entspannung ein Snoezelnraum zur Verfügung. Weitere Beschäftigungsmöglichkeiten bieten  eine Töpferei und auch eine Schreinerei, die in einer Remise auf dem rückwärtigen Gelände eingerichtet wurden. Ferner gibt es eine Gartenhütte, die als Kreativ- sowie auch als Entspannungsraum genutzt wird. Ein gemeinsames Wohnzimmer ermöglicht gruppenübergreifende Fernsehabende.

Aufnahme

Für die Aufnahme von neuen Bewohnern ist die Bestätigung erforderlich, dass der Betreffende im Sinne des Kriterienkataloges ICD 10 der WHO autistisch behindert ist. Die Diagnose muss durch zwei Fachärzte unabhängig von einander gestellt sein und durch den LWL zusätzlich akzeptiert werden.

Auf Wunsch zeigen wir Ihnen gerne die Einrichtung und vereinbaren einen Hausbesuch, um Ihren Angehörigen kennenzulernen. Wir unterstützen Sie bei den notwendigen Antragsverfahren im Zusammenhang mit den zuständigen Kostenträgern.

Finanzierung

Die Finanzierung erfolgt in der Regel durch die Pflegekassen und/oder den überörtlichen Sozialhilfeträger.