Intensiv Ambulantes Wohnen

(in Planung – ab Frühjahr 2021)

Hausgemeinschaft

Die Hausgemeinschaft des Intensiv Ambulanten Wohnens (IAW) besteht aus 13 Einzelappartements sowie weiteren Gemeinschafts- und Zweckräumen wie HWR usw.

Die Appartements sind ausgestattet mit einem Dusch-Bad, Küchenzeile und einem Wohn- Schlafzimmer und können individuell gestaltet und eingerichtet werden. Jede Wohnung verfügt über eine eigene kleine Terrasse.

Die Fertigstellung und der Bezug ist für Frühjahr 2021 geplant.

Zielgruppe

Das Intensiv Ambulante Wohnen (IAW) in unserer Hausgemeinschaft richtet sich insbesondere an Menschen aus dem autistischen Spektrum, die eine stationären Unterbringung noch nicht bzw. nicht mehr benötigen und ferner für die das ambulant betreute Wohnen im eigentlichen Sinne (noch) nicht ausreichend und zielführend ist.

Diese Hausgemeinschaft ermöglicht demnach Menschen mit ASS ein selbstbestimmtes Leben in der eigenen Wohnung wobei gleichzeitig dem Klienten sozialer und sensorischen Schutz vor Überforderung in einem autismusspezifischen Umfeld gewährt wird.

Die von der DRK Soziale gGmbH geplante Hausgemeinschaft in der Betreuungsform des IAW berücksichtigt den derzeitigen Paradigmenwechsel „ambulant vor stationär“ und will dabei Aspekte des Normalisierungsprinzips, der Integration sowie der Inklusion aufgreifen. Zugleich ist mit diesem Angebot möglich, dem Kostenanstieg bei den Vergütungssätzen im Bereich der Autismus-Spektrum-Störungen entgegenzutreten.

Konzept

Unser ausführliches Konzept für das intensiv ambulante Wohnen können Sie hier herunterladen:
Fachkonzept_IAW.pdf

Aufnahme

Für die Aufnahme von neuen Bewohnern ist die Bestätigung erforderlich, dass der Betreffende im Sinne des Kriterienkataloges ICD-10 der WHO autistisch behindert ist. Die Diagnose muss durch zwei Fachärzte unabhängig von einander gestellt sein und durch den LWL zusätzlich akzeptiert werden.
Auf Wunsch zeigen wir Ihnen gerne die Einrichtung und vereinbaren einen Hausbesuch, um Ihren Angehörigen kennenzulernen. Wir unterstützen Sie bei den notwendigen Antragsverfahren im Zusammenhang mit den zuständigen Kostenträgern.

Finanzierung

Die Finanzierung erfolgt in der Regel durch die Pflegekassen und/oder den überörtlichen Sozialhilfeträger.